Portraits in der Nacht

In diesem Aritkel möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, wie man nachts ohne den Einsatz von Blitzgeräten, Porträtsaufnahmen machen kann. Denn die Lichter in Großstädten eignen sich oft sehr gut als interessante Hintergründe.

Wichtig ist es, einen entsprechenden Hintergrund erst mal zu finden. Wenn man durch beliebte Einkaufsstraßen pendelt, findet man häufig Beleuchtungen an Bars und Restaurants, welche sich sehr gut eignen. Ein Klassiker sind dann beispielsweise Lichterketten, die vor den Eingängen der Restaurants hängen. Wenn ihr das nächste mal in eurer Heimatstadt abends durch die Straßen geht, achtet einfach auf Beleuchtungen, die einen interessanten Hintergrund abgeben könnten. Wenn ihr euch diese Orte merkt, habt ihr gute Fotospots, die viele andere Leute nicht bedenken.

Wichtig für Low-Light-Fotografie ist es natürlich ein passendes Objektiv zu haben. Hierbei sollte eine möglichst große Blendenöffnung möglich sein. Am besten Blende 1.4 zumindest aber ein 1.8 Objektiv. Im Zusammenspiel mit einer ISO-Zahl von ca. 800 könnt ihr hier schon mit sehr wenig Licht, tolle Aufnahmen erzielen.

Beim Porträt sollte möglichst auf die Augen fokussiert werden. Denn diese sind gerade bei der Low-Light-Fotografie ein sehr guter Fokuspunkt. Ein unscharfer Hintergrund, der jedoch eine gute Beleuchtung hat, gestaltet das gesamte Bild sehr interessant.

Das Handy als Lichtquelle

Ein gutes Hilfsmittel ist die Taschenlampe des Handys. Wenn ihr eine weitere Person zur Verfügung habt, kann die Person das Licht des Handys hinter die Kamera halten. Das Licht sollte jedoch nicht direkt hinter die Kamera, sondern etwas links oder rechts versetzt genutzt werden. Die Beleuchtung des Gesichtes ist hierdurch bereits deutlich besser und angenehmer. Selbst bei stockfinsterer Nacht reicht dies bereits aus. Die Stadtlichter als Bokeh im Hintergrund sorgen für die Beleuchtung des restlichen Bildes.

Hier einige Beispielbilder

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