Was ist eine Bridgekamera?

Bridgekameras haben die Steuerelemente einer Spiegelreflex und enormen Zoom, die Bildqualität ist allerdings nicht herausragend, es sei denn, man holt sich ein erstklassiges Modell.

Kommt es dir nicht auf die Handlichkeit der Kamera an, und dir gefällt die Möglichkeit alle Funktionen in einer Kamera mit einem sehr großen Zoom zu vereinen, dann ist eine Bridgekamera die nächste logische Möglichkeit.

Der Name Bridgekamera („Brückenkamera“) rührt daher, dass diese Kameras die Kluft zwischen einer normalen Digitalkamera und einer Spiegelreflex überbrücken sollen. Tatsächlich sehen Bridgekameras häufig genauso aus wie Spiegelreflexkameras. Viele Modelle können mittlerweile auch im „RAW“-Format fotografieren.

Doch während Bridgekameras einen enormen Zoom haben, wie beispielsweise die NIKON Coolpix P900 mit ihrem 83-fachen Zoom, gibt es bei diesen Kameras auch Einschränkungen. Um es überhaupt möglich zu machen, diese Zoomstärke bei überschaubarer Größe und Kosten zu erreichen, nutzen die Hersteller die gleiche 1/2.3″ Sensorgröße, die man auch bei kleinen Digitalkameras findet. Folglich erhältst du also das Aussehen und das Gefühl, eine Spiegelreflex zu haben, die entsprechende Bildqualität bekommst du jedoch leider nicht.

Allerdings gibt es hiervon auch Ausnahmen. In den letzten Jahren haben Hersteller wie Panasonic und Sony Bridgekameras mit deutlich größerer Sensorgröße hergestellt. Beispielweise die Sony RX10 III und die Panasonic FZ1000. Diese haben zwar einen etwas kleineren Zoom (wobei dieser immer noch mehr als ausreichend für die meisten Motive ist) und sind etwas teurer, dafür ist die Bildqualität jedoch deutlich besser.

Vorteile: Sehr großer Zoom; Spiegelreflex Bedienelemente und Ausstattung; vielseitige Einsetzbarkeit und gutes Preis- Leistungsverhältnis.

Nachteile: Geringe Sensorgröße beschränkt die Bildqualität (Ausgenommen bei einigen Modellen); Autofokus ist hier selten so gut wie bei einer Spiegelreflex.

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