Spiegelreflexkamera Test 2017

Spiegelreflexkamera-Test: Canon oder Nikon

Im Spiegelreflexkamera Test heißt dieses Mal die Frage Canon oder Nikon? Beide Hersteller produzieren eine gute Spiegelreflexkamera nach der anderen. Aber welcher kann den anderen in Sachen Ausstattung und Bildqualität übertreffen? Ist die Canon EOS 80D die beste Spiegelreflexkamera? Oder vielleicht doch die Canon EOS 750D, die satte 24 Megapixel in die Mittelklasse bringt? Und wie schlagen sich die Konkurrenten? Können die Nikon D7200 und die Nikon D5500 ihre Kontrahenten übertreffen?

 Nikon D7200
Nikon D5500Canon EOS 80DCanon EOS 750D
Nikon D7200 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) LCD-Display, Wi-Fi, NFC, Full-HD-Video)...Nikon D5500 SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Neig- und drehbares...Canon EOS 80D SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 6 Bildprozessor, NFC...Canon EOS 750D SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, APS-C CMOS-Sensor, WiFi, NFC, Full-HD) schwarz
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Gewicht:
765 g470 g730 g555 g
Niveau:Fortgeschrittene/ProfisEinsteigerFortgeschrittene/ProfisEinsteiger
Bildqualität:sehr gutgutsehr gutgut
Auflösung:
24,2 Megapixel24,2 Megapixel24,2 Megapixel24,2 Megapixel
ISO-Wert:
100 - 25.600100 - 25.600100 - 25.600100 - 25.600
Ausstattung:WLAN+NFC
WLAN
Touchdisplay
WLAN+NFC
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Belichtungszeit:1/8.000 s bis 30 s1/4.000 s bis 30 s1/8.000 s bis 30 s1/4.000 s bis 30 s
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Spiegelreflexkamera Vergleich: Die Kriterien

Damit der Spiegelreflexkamera Vergleich für Sie als Leser hilfreich ist, werden die gleichen Kriterien zugrunde gelegt, die man auch beim Spiegelreflexkamera Kauf beachten sollte. Dazu gehört einerseits das Objektiv, das im Wesentlichen die Bildqualität bestimmt. Andererseits spielt aber auch der Sensor inkl. der Auflösung, die er bereitstellt, eine wichtige Rolle. Außerdem werden im Folgenden weitere Ausstattungsmerkmale, wie zum Beispiel der integrierte Monitor, der Bildstabilisator oder der Autofokus, berücksichtigt. Zusammengefasst werden also die Ausstattung und die Bildqualität betrachtet. Allerdings auch das Preis-/Leistungsverhältnis.

Wir von kamera-vergleiche.de führen selber keine Spiegelreflexkamera Tests durch, wir recherchieren lediglich im Internet und stellen hier Ergebnisse aus Testberichten von anderen Internetportalen, Kundenbewertungen, sowie User-Meinungen aus Foren vor

 



Nikon D5500: Ein handlicher Shootingstar

Bereits auf den ersten Blick überrascht die Nikon D5500 . Denn sie ist vergleichsweise kompakt. Das Design ist Nikon-typisch und unverwechselbar, die Maße hingegen mit 12,4 cm x 9,7 cm x 7,0 cm ungewöhnlich klein. Das gefällt beim Handling, genauso wie das Gewicht von ca. 480 Gramm. Negativ fällt hingegen das Gehäuse auf, das vollständig aus Plastik gefertigt ist. Allerdings kann sich dafür die Ausstattung sehen lassen.

Die Nikon D5500 besticht zunächst mit dem CMOS-Sensor im APS-C-Format, der satte 24,0 Megapixel auflöst. Die maximale Auflösung beträgt damit 6.000 x 4.000 Pixel. Aber auch Videoaufnahmen sind selbstverständlich möglich und zwar in FullHD mit 1.080p bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Auf der Rückseite findet sich außerdem ein 3,2″-großes schwenkbares Touchdisplay mit einer Auflösung von 1.037.000 Subpixel. WLAN ist natürlich integriert, NFC und GPS hingegen nicht. Dafür können sich die Leistungswerte hingegen sehen lassen.

Die Lichtempfindlichkeit ist im Bereich von ISO 100 bis ISO 25.600 einstellbar. Der Dynamikumfang erreicht immerhin bis zu 9 Blendenstufen und die minimale Verschlusszeit ist mit 1/4.000 Sekunden schön schnell. Weiterhin gut ist zudem die Serienbildgeschwindigkeit mit 5 Bildern pro Sekunde, sowohl im RAW- wie auch im JPEG-Format. Lediglich der Autofokus kann nicht überzeugen. Zwar ist die Bedienung über das Touchdisplay sehr komfortabel und die 39 Fokusfelder inklusive neun Kreuzsensoren lassen zunächst auf eine gute Leistung schließen. Dies bestätigt sich aber nur bedingt. Auch bei idealen Standard-Lichtverhältnisse verhält sich der Autofokus äußerst behäbig. Das wird spätestens bei Videoaufnahmen zum Problem. Andererseits reduziert das aber auch die Qualität bei Schnappschüssen und bewegten Motiven.

Doch wie sieht es mit der Bildqualität aus?

Die Bildqualität der Nikon D5500

Die Bildqualität der Nikon D5500 erweist sich als genauso solide wie die Ausstattung. Bei ISO 100 erzielt sie ultrascharfe 2.056 Linienpaare pro Bildhöhe – ein top Wert! Aber auch bei höherer Lichtempfindlichkeit fällt die Kantenschärfe nur sehr moderat ab. Bis einschließlich ISO 1.600 sind die Ergebnisse schließlich einwandfrei. Störpixel sind kaum zu erkennen, das Bildrauschen bewegt sich somit stets im sehr guten Bereich.

Allerdings ist die Detailtreue mit ca. 55 bis 60 Prozent im Spiegelreflexkamera Vergleich ungewöhnlich gering. Die Aufnahmen erscheinen aber trotzdem hervorragend, selbst bei großformatigen Abzügen. Diese sind bis zur Größe DIN-A3 sogar bis ISO 25.600 problemlos möglich. Damit erklärt sich auch, warum es keinen Boost-Modus gibt, und die gesamte Bandbreite der Lichtempfindlichkeit zum Standard bei der Nikon D5500 zählt.

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  • 24 Megapixel DX-CMOS-Sensor mit verbessertem Rauschverhalten
  • Klapp-/neigbarer Touchmonitor mit 1,037 Millionen Pixel; Mit eingebautem Wifi
  • Viele Effekteinstellungen und manuelle Einstellmöglichkeiten

Letzte Aktualisierung am 24.03.2017 um 09:15 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Fazit zur Nikon D5500

Insgesamt zeigt die Nikon D5500 herausragende Leistungen bei allen Kriterien. Sie ist wunderschön kompakt und bietet ein nahezu ideales Handling, selbst mit großen Händen. Außerdem schießt sie extrem scharfe Bilder. Nur der Autofokus ist vergleichsweise langsam, dafür aber die Ausstattung recht umfangreich. Lediglich die Detailtreue zeigt Optimierungspotenzial, was sich allerdings nahezu ausschließlich im Fotolabor feststellen lässt. Selbst für das geschulte Auge bleiben die Aufnahmen atemberaubend!



Nikon D7200 – Die beste Spiegelreflexkamera?

Auch wenn das Design sich kaum von anderen Nikon-Modellen unterscheidet, hat die D7200 das Zeug zur besten Spiegelreflexkamera . Sie soll vor allem eines sein: Extrem leistungsstark und schnell. Im Vergleich zur Nikon D5500 ist sie größer und mit 751 Gramm deutlich schwerer, oder besser: normalgroß und normalschwer? Wer die D5500 vorher in den Händen hielt, kann da schnell ins Zweifeln geraten. Ein kompakter Formfaktor stand bei ihrem Konzept immerhin nicht im Vordergrund. Ihre wahren Werte zeigen sich ohnehin im Inneren:

Auch die Nikon D7200 wartet mit einem CMOS-Sensor im APS-C-Format auf, der wie die D5500 effektiv 24,0 Megapixel auflöst. Allerdings verfügt er über keinen Tiefpassfilter. Das macht von vorn herein auf die Bildqualität neugierig. Allerdings verfügt sie über kein Touchdisplay, was allerdings kaum ins Gewicht hinsichtlich der Handhabung fällt. Dafür misst es ebenfalls 3,2 Zoll und verfügt über 1.228.800 Subpixel. WLAN, NFC und eine Wasserwaage sind bereits integriert. Videoaufnahmen sind ebenfalls möglich und genauso wie beim vorherigen Modell in FullHD mit 1.080p bei maximal 60 Bildern pro Sekunde. Einen Pluspunkt gibt es hingegen für das Gehäuse: Es ist aus Magnesium gefertigt und fühlt sich extrem wertig an. Vor allem ist die Verarbeitung exzellent. Aber auch der Robustheit dürfte das Material in jedem Fall zuträglich sein.

Hinsichtlich der Ausstattung lässt die Nikon D7200 schlichtweg nichts zu wünschen übrig. Das gilt auch für weitere Features, wie zum Beispiel die insgesamt 28 verschiedenen Szenen- und Filtereffekte. Lediglich die Doppelbelegung mancher Tasten könnte ungeübten Fotografen mitunter das Knipsen erschweren. Der inzwischen super schnelle Autofokus mit 51 Messfeldern inklusive 15 Kreuzsensoren wiegt das wiederum spielend auf. War der Autofokus bei der D5500 noch eine leichte Schwäche, ist er bei diesem Modell zur Stärke geworden. Er ist schön schnell und hält auch bei Schnappschüssen, was er verspricht. Fehlt nur noch der Blick auf die Bildqualität!

Die Bildqualität der Nikon D7200

Und der Blick lohnt sich! Die Nikon D7200 schießt rasiermesserscharfe Fotos. Bei ISO 100 erzielt sie ausgezeichnete 2.078 Linienpaare je Bildhöhe. Damit liegt sie auf dem Niveau der D800, die allerdings mit 36,0 Megapixel aufwartet. Schärfe und Detailtreue fallen dafür bei steigender ISO etwas deutlicher ab. Trotzdem ist das Niveau auf ISO 6.400 immer noch gut bis sehr gut. Bis ISO 3.200 sogar in jedem Fall sehr gut, wenn man auf das Rauschverhalten und die Detailtreue schaut. Im Boost-Modus stehen außerdem ISO 51.200 und ISO 102.400 zur Verfügung. Für ambitionierte Hobbyfotografen dürfte das kaum noch interessant sein und das gilt auch für die Qualität der Aufnahmen bei dieser Stufe.

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Letzte Aktualisierung am 24.03.2017 um 09:51 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Nikon D7200: Fazit

Insgesamt überzeugt die Nikon D7200 im Spiegelreflexkamera Test. Im Gegensatz zur D5500 bekommt man nicht nur deutlich mehr geboten. Ob Magnesiumgehäuse oder Bildqualität – die Ergebnisse sind fühlbar und vor allem sichtlich besser. Auch der Autofokus hat ordentlich an Geschwindigkeit zugelegt. Nur bei der Kontrasteinstellung zeigt sich ein geringes Optimierungspotenzial. Außerdem könnte das Preis-/Leistungsverhältnis etwas besser ausfallen, aber insgesamt stimmt die Qualität. Die Nikon D7200 ist durch und durch eben eine sehr gute Spiegelreflexkamera. Ob das auch für die Modelle von Canon gilt?

 



Die Canon EOS 750D: Mehr als eine gute Spiegelreflexkamera?

Als nächstes soll die Canon EOS 750D zeigen, ob sie eine gute Spiegelreflexkamera ist. Das Design ist schlicht, aber zeitlos und klassisch. Der ausgeprägte Griff sorgt für ein klasse Handling. Pluspunkte sammelt sie aber vor allem mit dem Gehäuse. Die Aluminiumlegierung und das verstärkte Polykarbonat überzeugen auf ganzer Linie. Das Gehäuse macht die Kamera nicht nur besonders robust, auch das Griffgefühl ist stimmig. Genauso wie die übrige Ausstattung, die für die Preisklasse hervorragend und vor allem modern ist:

Wie die bisherigen Modelle setzt Canon bei der 750D auf einen CMOS-Sensor im APS-C-Format, der 24,0 Megapixel auflöst. Als Objektive kommen natürlich jene mit EF-S-Bajonett zum Einsatz. Die Lichtempfindlichkeit kann im Bereich von ISO 100 bis ISO 25.600 eingestellt werden. Die minimale Verschlusszeit liegt, wie bei der Nikon D5500 bei 1/4.000 Sekunden. Dafür ist das Touchdisplay mit 3,0 Zoll etwas kleiner, die Auflösung wiederum nahezu identisch. In jedem Fall punktet die Canon EOS 750D jedoch mit integriertem WLAN und NFC. Auf GPS muss man aber auch bei ihr Verzichten. Schließlich sind auch mit ihr Videoaufnahmen in FullHD mit 1.080p bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde möglich. Aber auch noch viel mehr.

Da sich das Display wunderbar nach oben und unten kippen sowie zur Seite schwenken lässt, ist das Handling gerade bei Aufnahmen aus der Hocke oder über Kopf vortrefflich. Dank WLAN und NFC kann man außerdem bereits von unterwegs die schönsten Schnappschüsse mit seinen Freunden teilen. Außerdem spart man sich mit der kostenlosen Canon Connect App dank Remote-Steuerung den Fernauslöser. Lediglich die Serienaufnahmen sind im RAW-Format etwas beschränkt – maximal sechs Aufnahmen je Serie sind bei bis zu fünf Bildern pro Sekunde etwas dürftig. Im JPEG-Format kann man dafür mit der Canon EOS 750D knipsen, bis die SD-Karte voll ist. Aber stimmt dabei auch die Qualität?

Die Bildqualität der Canon EOS 750D

Prinzipiell ja! Im Vergleich zu den Nikon-Modellen fällt die Bildqualität allerdings geringfügig schlechter aus. Das zeigt sich bereits an der Kantenschärfe. Bei ISO 100 und normalen Lichtverhältnissen werden zwar immerhin 1.783 Linienpaare je Bildhöhe erreicht, aber spätestens ab ISO 1.600 zeichnet sie weicher, um das Bildrauschen auf einem geringen Niveau zu halten. Störpixel zeigen sich dennoch erst ab ISO 3.200. Die Detailtreue bewegt sich wiederum durchweg im guten Bereich. Lediglich der Dynamikumfang ist bei ISO 100 mit 9,3 Blendenstufen etwas höher, als bei den Nikon-Konkurrenten.

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  • Sensor: Der APS-C-Sensor mit 24,2 Megapixeln und DIGIC 6 Bildprozessor sorgt für erstklassige Ergebnisse in Aufnahmesituation
  • Objektiv: EF und EF-S Objektiv, Brennweite - abhängig vom Objektiv, Brennweitenumrechnungsfaktor 1,6fach
  • Display: Dreh- und schwenkbarer 7,7 cm (3,0 Zoll) großer Clear View II TFT Touchscreen mit Seitenverhältnis 3:2, ca. 1.040.000 Bildpunkte

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Canon EOS 750D: Das Gesamtergebnis

Insgesamt erzielt die Canon EOS 750D im Vergleich gute Ergebnisse und ist ohne Frage eine gute bis sehr gute Spiegelreflexkamera. Die Beste ist sie andererseits wahrscheinlich nicht. Die Abstriche bei der Bildqualität sind hingegen vergleichsweise gering, zumindest jedenfalls für das normale Auge kaum zu erkennen. Berücksichtigt man insofern das noch etwas bessere Preis-/Leistungsverhältnis im Vergleich zur Nikon D5500, hat die Canon EOS 750D die Nase sogar vorn. Nicht zuletzt wegen des Gehäuses, das bei ihr einfach deutlich robuster und wertiger ist!

 



Die Canon EOS 80D: Die Ambitionierte

Auch wenn die Canon EOS 80D auf ein bewährtes Design setzt, gibt es kaum eine andere Kamera des Herstellers, die mit der ihrer Ausstattung konkurrieren kann. Wie schon die EOS 750D verfügt auch die 80D abermals über einen CMOS-Sensor im APS-C-Format. Auch sie schafft damit effektiv 24,0 Megapixel. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es sich letztlich um den gleichen Sensor handelt. Und auch das Touchdisplay kommt einem mit einer Größe von 3,0 Zoll und einer Auflösung von 1.040.000 Subpixel sehr bekannt vor. Genauso sind mit ihr Videoaufnahmen in FullHD mit 1.080p bei maximal 60 Bildern pro Sekunde möglich.

Außerdem verfügt sie ebenfalls über integriertes WLAN wie auch über NFC. Zusätzlich zum schwenkbaren Touchscreen ist zudem das Schulterdisplay hervorzuheben, von dem sich die jeweiligen Einstellungen schnell und übersichtlich ablesen lassen. Zu loben ist schließlich der optische Sucher, der immerhin das Sichtfeld zu 100 Prozent abgedeckt, wenn er auch mit 0,6 etwas klein ausfällt. Dafür ist er schön hell. Genauso schön ist wiederum auch die Geschwindigkeit: Immer 7,0 Bilder pro Sekunde kann die Canon EOS 80D in Serie schießen. Nicht zuletzt wegen des schnellen Autofokus, der sogar die LiveView schnappschusstauglich macht. Das ist äußerst selten und verdient großes Lob! Vor allem arbeiten die 45 Messfelder sehr präzise – so macht das Fotografieren nicht nur für Anfänger, sondern auch Profis richtig Spaß!

Die Canon EOS 80D überzeugt daher sowohl hinsichtlich der Ausstattung wie auch hinsichtlich der Leistungsmerkmale. Pluspunkte gibt es für Features, wie zum Beispiel den Spritzwasserschutz, der im Gehäuse integriert ist. Aber auch Staub soll es zuverlässig abhalten können. Lediglich die vielen Direkttasten könnten Einsteigern zunächst zu schaffen machen. Der Funktionsumfang ist wiederum klasse, genauso wie die Bedienung und der Wechsel zwischen den Funktionen über das gesicherte Modusrad. Doch wie schlägt sich die Canon EOS 80D hinsichtlich der Bildqualität?

Die Bildqualität der Canon EOS 80D

Auch in Sachen Bildqualität kann die Canon EOS 80D punkten. Bei minimaler Lichtempfindlichkeit und standardmäßigen Lichtverhältnissen erreicht sie zwar mit 1.710 Linienpaare je Bildhöhe etwas geringere Werte als die Konkurrenz von Nikon. Andererseits ist der Autofokus deutlich schneller als bei der D5500 und die Qualitätsunterschiede zur D7200 zeigen sich letztlich nur im Labor. Die Kantenschärfe bleibt außerdem durchweg bis ISO 1.600 erhalten. Sowohl die Detailtreue wie auch das Rauschen bewegen sich zudem durchweg in einem guten bis sehr guten Bereich. Ab ISO 3.200 nehmen die Details hingegen etwas deutlicher ab. Das Rauchen wiederum merklich zu.

Dennoch sind das solide Ergebnisse für den APS-C-Sensor und die Aufnahmen können sich definitiv sehen lassen. Die Qualität überzeugt und das geringe Optimierungspotenzial lässt sich wiederum dank der atemberaubenden Geschwindigkeit des Autofokus problemlos verkraften. Viele andere Modelle benötigen schließlich in der LiveView annähernd doppelt so lange, um scharf zu stellen.

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  • 24,2 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
  • 45-Punkt-AF und Reihenaufnahmen mit bis zu 7 B/s; Lichtstärke 1:8 kompatibel
  • 7,7 cm dreh- und schwenkbares Display; Dual Pixel CMOS AF

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Das Fazit zur Canon EOS 80D

Insgesamt überzeugt die Canon EOS 80D im Spiegelreflexkamera Test daher mit einer hohen Aufnahmequalität, jeder Menge Ausstattung und extremer Geschwindigkeit. Ein präzise und schnell arbeitender Autofokus in der LiveView ist dermaßen ungewöhnlich, dass diese sehr gute Spiegelreflexkamera ein großes Lob dafür verdient. Vor allem profitieren davon nicht nur waschechte Profis, sondern gerade Einsteiger und ambitionierte Hobbyfotografen. Wenn im Vergleich zur Nikon D7200 auch etwas Optimierungspotenzial bei der Bildqualität gegeben ist, in allen anderen Punkten überzeugt sie auf ganzer Linie. Und die minimal geringere Bildqualität zeigt sich ohnehin nur im Labor.

 



Die beste Spiegelreflexkamera im Test

In unserer Gegenüberstellung zeigen daher sowohl die Nikon D7200 wie auch die Canon EOS 80D ihr hohes Potenzial. Bei ihnen stimmt nicht nur die Ausstattung, sondern auch die Leistung. Und das auf ganzer Linie. Auch wenn die Nikon D7200 noch etwas schärfere Fotos als die Canon EOS 80D schießt, hat letztere dennoch ganz leicht die Nase vorn. Das liegt vor allem an dem sehr schnellen Autofokus, der insgesamt überzeugt. Etwas Nachholbedarf beim Preis-/Leistungsverhältnis zeigen hingegen beide. Andererseits hat Qualität aber auch ihren Preis.

Wessen Budget hingegen für keines der beiden Modelle reicht, findet günstigere Alternativen mit der Canon EOS 750D und der Nikon D5500. Beide verdienen mit recht den Titel als gute Spiegelreflexkamera. Hinsichtlich der Bildqualität sind die Unterschiede kaum für ein geschultes Auge zu erkennen.

So oder so zeigen beide Hersteller vor allem eines: Sie wissen, wie man eine hervorragende Spiegelreflexkamera baut!

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