Canon EOS 77D oder EOS 800D

Canon EOS 77D vs. 800D – Die Unterschiede

Zwei neue Spiegelreflexkameras, die sich sehr ähnlich sind und deswegen beide zusammen hier vorgestellt werden.

Vorweg die Unterschiede der beiden Spiegelreflexkameras. Die beide Kameras sind technisch nahezu identisch und unterscheiden sich hauptsächlich in wenigen Ausstattungsmerkmalen.

Die Ausstattungsvorteile der Canon 77D

Das Display auf der  Oberseite, welches Einstellungen wie ISO, Belichtungszeit, Blende etc. anzeigt ist nur bei der 77D vorhanden.  Auf der Rückseite ist zudem ein zweites Einstellrad verbaut. Weiterhin ist ein Augensensor, welcher das Display automatisch ausschaltet, wenn man durch den optischen Sucher schaut.

Das waren grundsätzlich alle Unterschiede zwischen diesen beiden Spiegelreflexkameras.

Das Menü in beiden Kameras sehr einsteigerfreundlich und ähnelt in einigen Schritten den Einsteiger-Modus von Nikon. Das Menü ist sehr anschaulich und sehr „Touch-freundlich“

Bildqualität

In den beiden Spiegelreflexkameras ist ein 24 Megapixel Dual Pixel CMOS AF Sensor verbaut. Das sind die größten Neuerungen i n den Kameras. Zwar sind die Anzahl der Pixel gleich geblieben, jedoch ist der Sensor etwas moderner und entspricht dem der EOS 80D und der EOS M6. Dieser hat ein sehr gute Rauschverhalten und ist problemlos bis ISO 3200 nutzbar, je nachdem wie groß die Bilder werden sollen. Die wirkt sich auch stark im Live-View Modus aus.

Serienbildmodus

Die Kamera schafft 6/Bilder pro Sekunde. 1 Bild pro Sekunde mehr als das Vorgängermodell. Größter Vorteil ist allerdings der Puffer-Speicher, welcher mehr als verdreifacht wurde. Jetzt passen, je nach Speicherkarte, bis zu 27 Bilder in den Pufferspeicher, bevor die Serienaufnahme langsamer wird.

Der Autofokus wurde ebenfalls stark verbessert. Während der Vorgänger mit 19 Autofokusfelder, alles Kreuzsensoren, ins Feld gegangen ist, haben die Canon 77D und 800D 45 Autofokusfelder, welche ebenfalls alle Kreuzsensoren sind, verbaut. Hierbei handelt es sich um das Autofokusmodul aus der 80D, welches gerade bei Schwachlichtbedingungen besonders gut mit Restlicht funktioniert. Dies macht die Low-Light Fotografie mit dieser Kamera sehr gut.

Videomodus

Der Videoautofokus der Kamera funktioniert selbst mit Objektiven, welche eine hohe Unschärfe produzieren können sehr gut. Die Kamera hat einen digitalen Stabilisator für den Videomodus, sodass auch wenn das Objektiv keinen Stabilisator hat, hier das Video stabilisiert werden kann.

Hinzu kommen Anschlussmöglichkeiten für ein externes Mikrofon. Das Display lässt sich zur Seite rausklappen. Also vor allem für die typische Vloger Perspektive  eine sehr gute Spiegelreflexkamera.

Fazit

Canon hat mit beiden Kameras ein sehr gutes Upgrade in der gehobenen Einsteigerserie rausgebracht. Vor allem technisch gab es das 2te mal in Folge große Änderungen. Bildsensor, Autofokus, Serienbildmodus stark verbessert. Auch der neue Menü Guide Modus kann  sich sehen lassen. Für die Leute, welche mit manuellen oder halb manuellen Moduseinstellungen noch unsicher sind, ist dies sehr hilfreich.

Wer sich jetzt die Frage stellt, ob besser die 800D oder 77D, dem gebe ich folgendne Rat. Die 77D ist minimal teurer, hat dafür aber die oben genannten besseren Ausstattungsmerkmale. Hierfür lohnt sich der geringe Aufpreis definitiv.

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