Canon EOS 80D Test

Canon EOS 80D im Test – Top Kamera der Mittelklasse

Im Spiegelreflexkamera-Vergleich zum Vorgänger bietet die Canon EOS 80D vor allem eins: einen neuen Sensor. Design, Handling sind hingegen erhalten geblieben, der Funktionsumfang wurde hingegen üppig erweitert. Aber lohnt sich das Update? Der Artikel verrät, was diese Spiegelreflexkamera der Mittelklasse leistet.

Canon EOS 80D SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Display, APS-C CMOS Sensor, 45...
  • 24,2 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
  • 45-Punkt-AF und Reihenaufnahmen mit bis zu 7 B/s; Lichtstärke 1:8 kompatibel
  • 7,7 cm dreh- und schwenkbares Display; Dual Pixel CMOS AF

Letzte Aktualisierung am 26.05.2017 um 10:34 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Canon EOS 80D im Überblick

Mit der Canon EOS 80D wird eine traditionsreiche Kameraserie des Herstellers fortgesetzt. Schon die Vorgängermodelle konnten fortgeschrittene Fotographen überzeugen und das ändert sich auch mit dem aktuellen Vertreter nicht. Die Ausstattung ist durchaus üppig:

Die wesentliche Neuerung ist der CMOS-Sensor mit einer Größe von 22,3 mm x 14,9 mm, der effektiv mit 24 Megapixel auflöst. Der AutoFokus arbeitet nunmehr bis F8 und mit 45 Feldern. Serienaufnahmen sind nun mit bis zu 7 Bildern pro Sekunde möglich und mit 23 RAW-Aufnahmen in Folge ist der Pufferspeicher großzügig bemessen. Videoaufnahmen sind wie gewohnt in FullHD mit 1.080p möglich. Das integrierte LCD-Display mit 3″ ist dreh- und schwenkbar, außerdem verfügt es über eine Touchfunktion und bietet eine Auflösung von 1.040.000 Bildpunkten und die ISO-Empfindlichkeit lässt sich im Bereich von ISO 100 bis ISO 16.000 einstellen. Per Erweiterung ist auch ISO 25.600 verfügbar.
Ansonsten ist die Verarbeitungsqualität der Canon EOS 80D sehr gut, auch wenn das Gehäuse nur aus Hartplastik besteht. Dafür ist ein Staub- und Spritzwasserschutz bereits integriert, genauso wie WLAN. Aber auch ein HDMI-Anschluss wurde berücksichtigt – so lässt sich die Kamera schnell und einfach mit einem Fernseher verbinden. Mit ca. 730 Gramm liegt die Canon EOS 80D schließlich sehr gut in der Hand, nicht zuletzt auch wegen des prägnanten Handgriffs. So weit so gut, da bekommt man direkt Lust, ein paar Schnappschüsse aufzunehmen.

Die Bildqualität der Canon EOS 80D

Gleich vorweg: auch in Sachen Bildqualität kann die Canon EOS 80D überzeugen. Der neue Sensor leistet soweit treue Dienste. Ob neu allerdings wirklich zutrifft, bleibt fraglich – wahrscheinlich handelt es sich um das gleiche Modell, das bereits in der 750D zum Einsatz kam. Über 1.700 Linienpaare je Bildhöhe bei ISO 100 sprechen jedoch für sich.
Bis ISO 1.600 bleibt außerdem die Kantenschärfe stabil, während die Detailtreue und das Rauschen im guten Bereich bewegen. Erst ab ISO 3.200 muss man die ersten Kompromisse mit der Canon EOS 80D eingehen. Aber auch die Details nehmen deutlich ab, das Rauschen wiederum deutlich zu. Bis ISO 12.800 bewegen sich die Werte trotzdem noch in einem akzeptablen Bereich.

 

Ein Highlight der Canon EOS 80D ist wiederum der AutoFokus. Dank der 45 Messfelder arbeitet er sehr präzise und selbst bei schlechten Verhältnissen vergleichsweise schnell. Vor allem das endlich einmal auch für den Live-View-Modus. Letzteren kann man allerdings nicht allzu lange genießen, denn mit der Funktion ist der Akku spätestens nach 750 Aufnahmen am Ende. Wer hingegen den Sucher nutzt, sollte problemlos 3.000 Aufnahmen schaffen.
Als besonders nützlich erweist sich im Übrigen das Display. Die Bedienung fällt durch die Touchfunktion recht einfach, viele Einstellungen lassen sich damit schneller vornehmen. So lässt sich der Messpunkt für den AutoFokus zum Beispiel mit nur einem Fingertippen setzen. Das erinnert ein wenig an die Steuerung eines Smartphones.

Fazit zur Canon EOS 80D Test: Solider Nachfolger, aber…

Insgesamt weiß die Canon EOS 80D in vielen Bereichen zu überzeugen, vor allem in Sachen Bildqualität. Der für die Modellreihe neue Sensor leistet zusammen mit dem AutoFokus solide Arbeit. Anfänger wie auch Fortgeschrittene können sich so vieler toller Aufnahmen gewiss sein. Auch die Ausstattung ist zeitgemäß und ihr Arbeitstempo mehr als flott – selbst mit Live-View. Das Canon-Objekt mit Nano USM und der neue AutoFokus-Antrieb überzeugen.
Als typisches Problem verbleibt allerdings auch bei der Canon EOS 80D zum Beispiel der Videomodus. Aufnahmen in 1.080p gehören heute zum Standard und in Anbetracht des Preises wären 4K wünschenswert. Außerdem könnte der Sucher etwas größer ausfallen. Ansonsten lohnt sich das Upgrade aber in jedem Fall – rasanter kann man Fotoserien nicht schießen!

Canon EOS 80D

 

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