Die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger: Nikon D3300

Beste DSLR für Einsteiger

Wann immer ich nach einer Empfehlung für die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger gefragt werde, denke ich als Erstes an die Modelle der Nikon-Kameras. Wir zeigen in unserem Artikel warum wir denken, dass die Nikon D3300 im Vergleich zu ihrem Vorgängermodell eine noch bessere Spiegelreflexkamera für Anfänger ist. Sie bietet 24.2 Megapixel, genau wie die D3200, aber lässt den Tiefpassfilter weg, was zu deutlich schärferen und detaillierteren Fotoaufnahmen führt.

Nikon D3300 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-LCD-Display, Live View, Full-HD)...
  • Kompakte Spiegelreflexkamera mit 24,2 Megapixel CMOS-Bildsensor ohne Tiefpassfilter und Expeed vier Bildprozessor für höchste Bildqualität auch bei wenig Licht
  • Einfache Bedienung und zusätzliche Guide-Mode-Option
  • 7,5cm-TFT-LCD-Display für komfortables Filmen und Fotografieren; Full-HD-Videofunktion mit einer Bildrate von bis zu 60 Bilder/s (60p)

Letzte Aktualisierung am 18.11.2017 um 20:17 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Bisher haben die Hersteller den Tiefpassfilter hauptsächlich bei Profikameras weggelassen. Das Entfernen dieses Filters, erhöht die Gefahr, dass der Moiré-Effekt bei Fotos auftritt – gewöhnlich passiert das bei Motiven mit sich wiederholenden oder sehr dichten Mustern. Profis haben kein Problem damit, da sie in der Bildnachbearbeitung diesen Fehler beheben können. Überraschend ist daher die Entscheidung von Nikon, diesen Filter bei einem Einsteigermodell wegzulassen, da Einsteiger in der Regel keine Bildbearbeitungsprogramme nutzen. Nikon bekräftigt, dass die hohen Megapixel der D3300 ein Auftreten des Moiré-Effekts nahezu verhindert.

Neben dem veränderten Sensor-Design, hat Nikon auch das Benutzermenü und den Guide-Modus verbessert, um der Kamera mehr Funktionalität und Einsteigerfreundlichkeit zu verleihen.

Die Nikon D3300 nutzt den neusten Bildprozessor EXPEED 4. Dieser ermöglicht es Serienaufnahmen bei konstanten 5 Bildern pro Sekunde zu schießen. Weiterhin ermöglicht es die Einstellung der ISO-Zahl von 100 bis 12.800 auch problemlos in Umgebungen mit geringer Beleuchtung zu fotografieren.

Der EXPEED 4 Bildprozessor erlaubt weiterhin auch Full-HD Videoaufnahmen bei Bildraten bis zu 60 FPS bei durchgängigem Autofokus. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit ein Mikrofon an die Kamera zu stecken, sowie ein eingebautes Stereo Mikrofon für bessere Soundaufnahmen.

Die Nikon D3300 bietet außerdem ein AF-System mit 11 Messfeldern welches für gestochen scharfe Motive sorgt.

Mittlerweile ist auch der Nachfolger, die Nikon D3400 auf dem Markt erschienen. Dieses neuere Spiegelreflexkamera-Modell richtig sich erneut vor allem an Einsteiger und ist durchaus einen Blick wert.

Handhabung

Nikon hat die Größe der Kamera im Vergleich zur D3200 reduziert, legt man die beiden nebeneinander, ist jedoch nur ein geringer Unterschied ersichtlich. Der Griff der Kamera ist noch immer tief und angenehm in der Hand zu halten, wobei die geriffelte Textur einem ein sicheres Gefühl verleiht.

Für einen großen Unterschied sorgt das neue 18-55 mm Kit Objektiv mit Einzugsmechanismus. Wenn eingezogen, kommt das Objektiv auf gerade einmal 59,5 mm Länge und ist damit deutlich kürzer als das Vorgängermodell.

Die Benutzeroberfläche wirkt sehr angenehm und modern. Die hohe Auflösung des Displays produziert schöne, satte Farben. Bei der Aufnahme zeigt die Kamera drei Einstellungen – die Verschlusszeit, Blende und ISO. Die Einstellungen lassen sich leicht über Scrollräder ändern.

Leistung

Die besten Einsteiger Spiegelreflexkameras von Nikon bieten grundsätzlich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – und die Nikon D3300 bildet hier keine Ausnahme.

Der größte Unterschied zwischen dieser Kamera und ihrem Vorgänger ist die Entfernung des Tiefpassfilters, was zu einer deutlichen Verbesserung der Detailschärfe geführt hat. Die D3300 hat ein hervorragendes Auflösungsvermögen, welches sehr feine Details scharf darstellt.

Bildrauschen entsteht erst bei ISO 3200 und höher, und selbst da ist das Rauschen noch im akzeptablen Bereich.

Die Belichtungsmessung funktioniert in den meisten alltäglichen Situationen hervorragend und stellt die Farben korrekt dar.

Die Geschwindigkeit des Autofokus ist sehr hoch, vor allem im Tageslicht bzw. in gut ausgeleuchteten Umgebungen. Selten kommt es vor, dass das Objektiv längere Zeit nach einem Fokuspunkt sucht. Die Geschwindigkeit lässt bei schlechteren Lichtverhältnissen etwas nach, aber nur wenn es sehr dunkel wird, hat das Objektiv Schwierigkeiten überhaupt einen Fokuspunkt zu finden.

Das neue Kit-Objektiv leistet grundsätzlich gute Arbeit und ist für Einsteiger ideal. Die Brennweite ist für viele Situationen geeignet und produziert scharfe Fotoaufnahmen.

Besonders überraschend ist auch die starke Akkuleistung der D3300. Nach einem Tag des Fotografierens und anschließendem Kontrollieren der Aufnahmen, hat die Batterieanzeige nicht einen Balken verloren. Nikon behauptet, dass die Kamera in etwa 700 Aufnahmen pro Akku machen kann – dies scheint realistisch zu sein und macht es zu einer der besten Spiegelreflexkameras für Reisen, Ausflüge und andere Situationen, in denen du keine Gedanken an die Akkuleistung verschwenden willst.

Fazit- hervorragende Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Die Nikon D3300 ist eine umkomplizierte und leistungsstarke Spiegelreflexkamera für Einsteiger mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Es ist möglich sehr gute Fotos im Automatik-Modus zu erzeugen. Gleichzeitig bietet die Kamera manuelle Kontrolle über Blendenöffnung und Verschlusszeit für diejenigen, die sich intensiver mit der Fotografie auseinandersetzen wollen.

Die Nikon D3300 ist also bestens als kleine Spiegelreflexkamera für Anfänger geeignet, die mit dem Fotografieren beginnen wollen.

Die Nikon D3300 ist eine der besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger mit einer einfachen Handhabung.

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