Nikon D5500 Test

Nikon D5500 im Spiegelreflexkamera-Vergleich: Top Bildqualität!

Die Nikon D5500 hat nicht nur einen Touchscreen und einen Annäherungssensor verpasst bekommen. Im Inneren hat sich inzwischen einiges getan. Ferner sollen die Qualitätsprobleme des Vorgängers überwunden worden sein. Das ist natürlich Anlass genug, um das Folgemodell für den ambitionierten Hobbyfotografen im Spiegelreflexkamera-Vergleich genauer unter die Lupe nehmen!

Nikon D5500 SLR-Digitalkamera Kit DX AF-P 18-55 VR schwarz
  • 24 Megapixel DX-CMOS-Sensor mit verbessertem Rauschverhalten
  • Klapp-/neigbarer Touchmonitor mit 1,037 Millionen Pixel; Mit eingebautem Wifi
  • Viele Effekteinstellungen und manuelle Einstellmöglichkeiten

Letzte Aktualisierung am 21.09.2017 um 12:02 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Spiegelreflexkamera-Vergleich: Die Nikon D5500 im Überblick

Zunächst fällt das neue Gehäuse der Nikon D5500 auf. Im Spiegelreflexkamera-Vergleich trumpft sie Dank des fehlenden Chassis auf. Einerseits schafft das mehr Platz für den Handgriff, andererseits wirkt das Gehäuse extrem robust. Dieser hochwertige Eindruck wird genauso von der Verarbeitung bestätigt. Sie ist natürlich tadellos. Genauso begeistert der neue Touchscreen mit kräftigen Farben und einer, wie erwartet, sehr feinen Auflösung. Außerdem reagiert er zeitnah und präzise – so macht die Benutzung Spaß, auch wenn er im Sonnenlicht etwas dunkel wirkt. Nur das Nikon-typisch unübersichtliche Menü ist verblieben und sorgt am Anfang weiterhin für Verwirrung. Immerhin ist ein eigenes Menü für die Bildbearbeitung hinzugekommen.

Die übrige Ausstattung fällt recht üppig, wenn auch im Spiegelreflexkamera-Vergleich mit dem Vorgänger etwas schlanker aus:

  • Für die Zielgruppe der Einsteiger und Hobby-Fotografen sind wieder jede Menge Vollautomatik- und sonstige Programme verfügbar. Wer sich kreativ austoben möchte, kann ansonsten jegliche Einstellung manuell setzen.
  • Zusammen mit dem Touchscreen wurde auch ein Annäherungssensor in Nähe des Suchers integriert, der ersteren bei Bedarf aktiviert.
  • Auch ein WLAN-Modul ist wieder von Haus aus integriert. Allerdings hat die Nikon D5500 keinen eingebauten GPS-Sender. Im Spiegelreflexkamera-Vergleich mit der D5300 führt das zu einem Punktabzug.
  • Der CMOS APS-C-Sensor mit 23,6 x 15,8 mm liefert weiterhin 24,2 Megapixel, als Objektiv dient das Nikon AF-S 18-105 mm 3.5-5.6 DX G ED VR.
  • Im Übrigen lesen sich die Spezifikationen schließlich recht ähnlich im Vergleich zur D5300. Positiv sticht jedoch die erhöhte Zahl der Bilder pro Sekunde bei Videoaufnahmen in FullHD hervor – statt der vorherigen 50 nimmt die Nikon D5500 nun 60 in der Sekunde auf.

Doch wie schlägt sich die D5500 im Spiegelreflexkamera-Vergleich hinsichtlich der Bildqualität?

Spiegelreflexkamera-Vergleich: Nikon D5500 mit deutlich verbesserter Bildqualität

Bereits in Sachen Auflösung kann die Nikon D5500 die Schwächen des Vorgängers überwinden. Einerseits erreicht sie bei mittlerem Kantenkontrast über die Brennweiten bei F8 bis F11 solide 60 Linienpaare pro Millimeter, andererseits noch ordentliche 40 bis 45 mit Offenblendung. Im Spiegelreflexkamera-Vergleich übertrifft sie die Nikon D5300 also deutlich.

Das setzt sich hinsichtlich der Rauschunterdrückung auch so fort. Während die D5300 bereits deutliche Probleme ab ISO 400 hatte, bewegt sich die Nikon D5500 noch bis ISO 1.600 im Bereich von 35 bis 40 dB. Außerdem bleibt die Eingangsdynamik bis hierhin erstaunlich konstant – immerhin sehr gute 10 Blendenstufen bei ISO 1.600. Erst ab ISO 3.200 erreicht sie ihre Grenzen, dann aber drastisch: Die Dynamik nimmt deutlich ab, die Bilder wirken merklich weicher und entsprechend nimmt der Detailverlust zu.

Allerdings verbleiben auch kleinere Schwächen bei den Helligkeitsabstufungen und der Fokusgeschwindigkeit. Schnell ist der Auto-Fokus anscheinend üblicherweise nur bei Benutzung des Suchers. In der LiveView und beim Filmen hinkt er weiterhin nach und benötigt einfach zu lange für bewegte Motive. Auch die Bildaufbereitung ist noch im gewissen Rahmen ausbaufähig. Das bekannte Problem der Verzeichnung betrifft ebenso das Zoom-Objektiv der D5500.

Aber was bedeutet das für den Spiegelreflexkamera-Vergleich?

Nikon D5500 vs. D5300 im Spiegelreflexkamera-Vergleich: Fazit

Die D5300 punktete vor allem als ideale Hobby-DSLR aufgrund des idealen Preis-/Leistungsverhältnisses. Das beinhaltete unter anderem die endlich integrierten WLAN- und GPS-Sender, die zuvor noch teuer nachgekauft werden mussten. Die Bildqualität war gut bis sehr gut, ab ISO 400 zeigten sich jedoch die ersten deutlichen Schwächen trotz überarbeitetem Sensor und Prozessor.

Im Spiegelreflexkamera-Vergleich wird die Nikon D5300 insofern in nahezu allen Belangen von der Nikon D5500 geschlagen. Die ausgezeichnete Bildqualität bis ISO 1.600 ist nicht zu toppen. Das kann vor allem auch der nunmehr fehlende GPS-Sensor nicht ändern. So oder so ist der Ausstattungsumfang nach wie vor sehr groß und der Auto-Fokus weiterhin langsam. Zumindest in der LiveView und bei Filmaufnahmen. Angenehm fällt der klapp- und schwenkbare Touchscreen auf. Vor allem weil er elegant beim Fotografieren vom Annäherungssensor deaktiviert wird. Im Übrigen kommt das überarbeitete Gehäuse sehr gut an – das Handling ist nun auch mit größeren Händen sehr komfortabel.

Insgesamt gewinnt die Nikon D5500 im Spiegelreflexkamera-Vergleich somit eindeutig: Die Nikon D5500 ist nicht nur ein echter Allrounder mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis, sie ist genauso ein Kracher in puncto Bildqualität. Die relativ geringen Mehrkosten im Vergleich zur D5300 ist sie definitiv wert!

Nikon D5500 mit gehäuse und Kit sowie schwenkbarem Display

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