Nikon D7500 Test

Die Spiegelreflexkamera Nikon D7500 ist das Upgrade zur Nikon D7200. Wie groß der Unterschied zum Vorgänger wirklich ist, wollen wir euch in diesem Artikel zeigen.

Design & Verarbeitung

Das klassische D7000er Design ist auch bei der D7500 grundsätzlich gleich geblieben. Das Display auf der Rückseite hat eine ca. 20% geringere Auflösung im Vergleich zum Vorgänger und mit weniger als der Hälfte der Pixel im Vergleich zur Nikon D500. Hier wurde also etwas an Produktionskosten durch Nikon eingespart. Davon abgesehen ähnelt die Spiegelreflexkamera sehr dem Vorgängermodell. Das Display lässt sich auf der Rückseite um ca. 45° nach unten und 90° nach oben aufklappen. Vorteilhafter wäre hier ein Display, welches sich um 180° zu Seite rausklappen lässt. Gerade für Selfie und Vlog Aufnahmen wäre das wünschenswert gewesen. Das Display auf der Oberseite ist gleich gebleiben. Hinzu kommen zwei frei belegbare Knöpfe, einer auf der Vorderseite und einer oben rechts.

Mit 700 Gramm ist die Kamera für eine APS-C Kamera eher im schwereren Bereich anzusiedeln. Der Handgriff fühlt sich sehr gut an, könnte für Fotografen mit sehr großen Händen jedoch etwas zu schmal ausfallen. Wünschenswert wäre auch ein AF-Joystick, welcher hier leider nicht verbaut wurde. Soviel erst mal zum Design & Verarbeitung der Nikon D7500.

Autofokus & Serienbilder

Die Aufnahme von Serienbildern gelingt mit der Nikon D7500 überraschend gut. Ca. 8 Bilder pro Sekunde schafft die Nikon D7500 im Serienbildmodus. Ein guter Speicherkartencontroller ist verbaut, aus der D5600 und D3400, welcher so knapp 80Mb/Sekunde mit der richtigen Speicherkarte. Es ist nur ein Speicherkartenslot vorhanden.

Das Autofokusmodul wurde von der D7200 übernommen, 51 Autofokusfelder davon  15 Kreuzfeld. Auch im durchgehenden Autofokus leisten diese gute Arbeit.

Bildqualität

Weiter geht es mit der Bildqualität der Nikon D7500. Verbaut ist hier der bekannte 21 MP Sensor, welcher auch in der D500 genutzt wird. Dieser hat bekanntermaßen ein sehr gutes Rauschverhalten und ist je nach subjektivem Empfinden bis zu ISO 3200-6400 sehr gut zu nutzen. Der Dynamikumfang ist hier aufgrund der größeren Pixelanzahl etwas höher im Vergleich zum Vorgänger. Theoretisch geht der ISO-Bereich bis 1,6 Mio hochzuschrauben, sinnvoll nutzbar ist der ISO-Wert jedoch eher bis 100k. Die ISO-Werte im Millionenbereich sind dann doch eher Spielerei.

APP

Durch die Snapbridge App von Nikon lässt die Kamera sich beispielsweise mit Bluetooth sehr angenehm mit dem Handy verbinden. NFC ist nicht vorhanden. Bei bestehender Verbindung mit dem Mobiltelefon werden Uhrzeit und Standortdaten synchronisiert. Im Wi-Fi Modus lassen sich die Bilder dann sehr einfach direkt herunterladen. Im Live-View der App kann man fokussieren und Bilder aufnehmen.

Videomodus

Der Videomodus bietet einen 4K Modus. Die Akku-Laufzeit ist vergleichsweise länger. Auf der anderen Seite hat man einen relativ starken Crop und brauch unter Umständen sehr weitwinklige Objektive um noch einen Weitwinkel im Video zu haben. Es gibt einen Mikrofoneingang und einen Kopfhörerausgang. In der Nachbearbeitung bietet die Kamera noch einen guten Dynamikumfang, der viel Bearbeitung zulässt. Auch das Bildprofil lässt sich für den Foto- und Videomodus differenziert einstellen. Die Blende lässt sich in der D7500 auch im Live-View ändern.

Vorteile

  • sehr guter, schneller Serienbildmodus
  • starker Autofokus
  • Sehr guter APS-C Bildsensor mit 21 MP

Nachteile

  • Display auf Rückseite geringere Auflösung
  • langsame APP
Nikon D7500 Gehäuse Digitalkamera, 20,9MP DX-CMOS-Filter ohne Optischen Tiefpassfilter schwarz
  • 20,9 MP DX-CMOS-Filter ohne optischen Tiefpassfilter; 180k-Pixel-RGB-Belichtungsmesssensor; Expeed 5-Bildprozessor; ISO-Empfindlichkeit 100-51.200 (erweiterbar auf ISO 50 bis 1.640.000)
  • 8 Bilder pro Sekunde maximale Serienbildgeschwindigkeit; 51 AF-Messfelder mit 15 Kreuzsensoren und Messfeldgruppensteuerung
  • neigbarer Touchmonitor, 4K UHD-Video; SnapBridge-kompatibel; kompakt und leicht

Letzte Aktualisierung am 21.09.2017 um 11:12 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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