Sony Alpha 68 Test

Gute Spiegelreflexkamera: Sony Alpha 68

Die Sony Alpha 68 gilt als gute Spiegelreflexkamera für leidenschaftliche Hobbyfotografen. Sie bietet interessante Features und zeigt, dass ein A-Bajonett noch lange nicht ausgedient hat. Einerseits macht sie nicht nur in Sachen Design und Verarbeitung einen guten Eindruck. Auch die Bildqualität kann überzeugen. Da werden kleinere Schwächen gern verziehen.

Sony Alpha 68 A-Mount Digitalkamera (24 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, 79-Phasen...
  • 24.2 MP EXMOR APS-C HD CMOS Sensor
  • 8 Bilder/Sek. im Tele-Zoom Modus mit kont. Autofokus; 79 Phasen-AF-Messfelder
  • Hochauflösender OLED Sucher / zusätzliches Info LC-Display; Neigbares Display

Letzte Aktualisierung am 24.03.2017 um 09:16 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Sony Alpha 68 im Überblick

Wie für Kameras der SLT-Serie üblich, wird auch bei der Sony Alpha 68 auf einen feststehenden, teildurchlässigen Spiegel inklusive A-Bajonett gesetzt. Letzteres ist seit Minolta bekannt und bietet einen großen Vorteil. Der Autofokussensor ist permanent Licht ausgesetzt. Dadurch ist eine Liveansicht möglich, ohne dass der Autofokus ins Stocken gerät. Der Autofokus arbeitet wiederum mit 79 Punkten, davon sind 15 als Kreuzsensoren konzipiert. Diese gute Spiegelreflexkamera kann aber noch mehr.

So kommt der Autofokus auch bei Videoaufnahmen in FullHD zum Einsatz. Außerdem sorgt der Bionz-X-Bildprozessor für eine zügige Datenverarbeitung im Bereich von ISO 100 bis ISO 25.600. Der elektronische OLED-Sucher löst satte 1,4 Millionen Bildpunkte auf, das Display auf der Rückseite lässt sich klappen und bietet zumindest 0,46 Millionen Bildpunkte. Lediglich die Größe wirkt mit 2,7 Zoll etwas zu klein. WLAN ist bereits in diese gute Spiegelreflexkamera integriert und der CMOS-Sensor verspricht mit einer Auflösung von 24,0 Megapixel tolle Bilder. Letzteres muss die Sony Alpha 68 natürlich unter Beweis bestellen.

Bildqualität der Sony Alpha 68

Bis hierhin bestätigt die Sony Alpha 68 bereits, dass sie eine gute Spiegelreflexkamera ist. Aber wie sieht es mit der Bildqualität aus? Der hochauflösende Sensor bewegt sich mit 24,0 Megapixel jedenfalls auf Profiniveau und das lässt die Erwartungen natürlich steigen. Allerdings werden sie auch nicht enttäuscht. Bis ISO 3.200 sind die Aufnahmen knackig scharf, rauscharm und detailreich. Bei ISO 100 werden sehr gute 1.914 Linienpaare je Bildhöhe erreicht. Und bei ISO 3.200 erreicht diese gute Spiegelreflexkamera immer noch solide 1.696 Linienpaare. Die Sony Alpha 68 schlägt sich damit nicht nur tapfer. Sie übertrifft sogar die deutlich teurere Konkurrenz in Teilbereichen.

Eine gute Spiegelreflexkamera punktet aber nicht nur in Sachen Qualität, sondern auch in puncto Geschwindigkeit. Insofern kann sich die Sony Alpha 68 ebenfalls sehen lassen. Sowohl bei Tageslicht wie auch bei schlechten Lichtverhältnissen arbeitet der Autofokus souverän. Schnappschüsse meistert sie problemlos. Allerdings sind die Ergebnisse in den übrigen Rubriken nicht ganz so vortrefflich.

Gute Spiegelreflexkamera mit Schwächen: Die Sony Alpha 68

Ein paar Kritikpunkte muss diese gute Spiegelreflexkamera aus dem Hause Sony leider ertragen. So wirkt die Sony Alpha 68 auf den ersten Blick zwar solide verarbeitet, das gilt allerdings nicht für das Gehäuse. Der Kunststoff kann den wertigen Ersteindruck nicht bestätigen. Etwas negativ stößt auch das Display auf. Auflösung und Größe sind schlichtweg zu gering. Bei Videoaufnahmen in FullHD mit 60 Bildern pro Sekunde ist der Sucher wohl die bessere Wahl.

Schließlich verschenkt diese gute Spiegelreflexkamera ein paar Punkte hinsichtlich der Länge von Serienaufnahmen. 30 Aufnahmen im JPEG-Format bzw. 8 für RAW sind einfach zu wenig. Dafür ist die Leistung des Akkus der Sony Alpha 68 ordentlich: Fast 900 Aufnahmen sind problemlos möglich bzw. bis fast vier Stunden Videoaufnahmen. Da wird das energiesparende Display nachgeholfen haben.

Fazit

Die Sony Alpha 68 zeigt, dass auch eine gute Spiegelreflexkamera die ein oder andere Schwäche verkraftet. Bei ihr ist das vor allem das Display. Andererseits können die kurzen Serienlängen ebenfalls nicht überzeugen und das Gehäuse könnte sicherlich noch einmal ein Upgrade vertragen.

So oder so bleibt die Alpha 68 aber eine gute Spiegelreflexkamera – nicht zuletzt wegen des Preises. Für vergleichsweise wenig Geld erhält der fortgeschrittene Hobbyfotograf eine hohe Bildqualität und einen schnellen Autofokus. Dadurch stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis natürlich und genau das macht diese SLT auch so interessant. Vor allem rücken die kleineren Schwächen so in den Hintergrund. Ist allerdings ein etwas höheres Budget verfügbar, kann man alternativ zur Alpha 77 II greifen. Mehr Ausstattung kostet allerdings auch.

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