Spiegelreflexkamera-Test: Canon EOS 750D

Die Canon EOS 750D muss im Spiegelreflexkamera-Test ihr ganzes Können unter Beweis stellen: Welche Ausstattung wird für den vergleichsweise niedrigen Preis geboten? Wie ist das Handling? Und die Bildqualität? Vor allem: Lohnt sich der Kauf?

Immerhin wäre es nicht das erste Mal, dass Canon mit einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger punktet!

Vor allem soll die EOS 750D an den Erfolg vorheriger Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene anknüpfen. Dabei setzt der Hersteller konsequent auf bewährte, leistungsstarke Technik und eine einfache Bedienung.

Im Artikel bewährt sich dieses Prinzip wieder einmal: Die Ausstattung ist top, die Bedienung intuitiv!

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  • Sensor: Der APS-C-Sensor mit 24,2 Megapixeln und DIGIC 6 Bildprozessor sorgt für erstklassige Ergebnisse in Aufnahmesituation
  • Objektiv: EF und EF-S Objektiv, Brennweite - abhängig vom Objektiv, Brennweitenumrechnungsfaktor 1,6fach
  • Display: Dreh- und schwenkbarer 7,7 cm (3,0 Zoll) großer Clear View II TFT Touchscreen mit Seitenverhältnis 3:2, ca. 1.040.000 Bildpunkte

Letzte Aktualisierung am 21.09.2017 um 11:42 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Canon EOS 750D: Die Ausstattung im Überblick

Die Canon EOS 750D ist im Set mit jeweils einem von zwei verfügbaren Objektiven der EF-S-Bajonettklasse. Der Bildsensor der neuen APS-C-Sensor-Generation mit 22,3 x 14,9 mm liefert dabei eine effektive Auflösung mit bis zu 24,2 Megapixel. Im Vergleich zu vorherigen Modellen mit 18 Megapixel ist das ein deutlicher Sprung – immerhin übertrifft diese DSLR damit die Vertreter der Profi-Klasse, wie zum Beispiel die EOS 70D. Die Sensorempfindlichkeit reicht schließlich von ISO 100 bis ISO 12.800 und ist sogar bis ISO 25.600 erweiterbar.

Ein weiteres Highlight ist der Autofokus mit 19 Kreuzsensoren. Beim Fotografieren arbeitet er super schnell.

Aber auch die übrigen Features können sich sehen lassen:

  • Das Aufnehmen von HD-Videos mit 1.080p ist mit der Canon EOS 750D kein Problem und liefert tolles Videomaterial.
  • Die Verschlusszeit ist von 1 / 4.000 s bis 30 s einstellbar.
  • Der Touchscreen mit 3,0 Zoll hat eine Auflösung von 1.040.000 Bildpunkte und damit eine hervorragende Qualität. Außerdem ist er um zwei Achsen schwenkbar.
  • WLAN und NFC zum schnellen Teilen der Fotos mit Freunden und für die Fernsteuerung per Handy oder Tablet sind standardmäßig integriert.
  • Viele Automatikprogramme erleichtern gerade Einsteigern das Fotografieren ungemein.
  • Und auch der Blitz ist gewohnt leistungsstark.

Die Ausstattung verspricht also schon einmal top Ergebnisse.

Handling und Bildqualität der Canon EOS 750D

Bereits auf den ersten Blick ist die EOS 750D an ihrem charakteristischen Design erkennbar: Es ist klassisch, zeitlos und hoch funktional.

Der bewährte nach vorne ragende Handgriff bedingt das gewohnt hervorragende Handling. Gleiches gilt für die Kompakten Maße des Bodys mit ca. 13,2 cm x 10,1 cm x 7,8 cm und das relativ geringe Gewicht von 570 Gramm. Sie liegt perfekt in der Hand, schmiegt sich geradezu an und lässt sich hervorragend führen. Das verspricht tolle Schnappschüsse in jeder Situation.

Genauso trumpft die DSLR hinsichtlich der Bildqualität auf: Wie schon bei den Vorgängermodellen, ist die Qualität bei ISO 100 bis ISO 1.600 gut bis sehr gut. Die Qualität nimmt allerdings ebenfalls wie bei den Vorgängern mit höheren ISO-Stufen zunehmend ab. Ab ISO 1.600 setzt eine progressive Weichzeichnung zu Lasten der Details ein, um etwaiges Bildrauschen zu vermeiden. Trotzdem zeigen sich ab ISO 3.200 erste Störpixel. Die Erhöhung der Auflösung zeigt sich hingegen vor allem an der Kantenschärfe. Bis zu 1.753 Linienpaare sind ein top Wert in der Einsteigerklasse! Gleiches gilt für den Autofokus – Focus Hunting ist nahezu ausgeschlossen.

Erst wenn die Canon EOS 750D ferngesteuert wird sowie beim Aufnehmen von Videos wird er deutlich langsamer. Gewisse Schwächen zeigen sich zudem im RAW-Format, insbesondere bei Serienbildern: Mehr als 5 pro Sekunde sind nicht zu schaffen und Serien sind auf 6 Aufnahmen begrenzt. Im JPEG-Format ist es ähnlich, zumindest hinsichtlich der Geschwindigkeit. Allerdings können Serien unbegrenzt geschossen werden – erst nach 460 Aufnahmen geht die Speicherkarte in die Knie.

Ansonsten ist die Bedienung super einfach und intuitiv – sie erfüllt die Erwartungen nahezu komplett. Lediglich das Wechseln zwischen den AF-Feldern gestaltet sich etwas komplizierter. Auch der Touchscreen reagiert im Spiegelreflexkamera-Test schnell, zeitnah und zuverlässig.

Die Canon EOS 750D: Spitzenplatzierung!

Die Leistungen der Canon EOS 750D sind durchweg gut bis sehr gut. Natürlich sind ein paar Schwächen der Vorgänger geblieben. Insbesondere die Bildqualität bei hohen ISO-Stufen ausbaufähig, vor allem ab ISO 3.200. Ebenso könnte die RAW-Serienaufnahme erweitert werden.

Allerdings richtet sich die Canon EOS 750D an Einsteiger und das ideal: Sie ist noch klein genug, super schnell und leicht zu bedienen. Sie ist ideal für den Urlaub, für unterwegs – eben für den Alltag.

Und genau dafür wurde sich auch entwickelt – hier liegen ihre Stärken!

Ein BIld der gestesteten Canon EOS 750D Spiegelreflexkamera

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