Olympus Mark II Test

Olympus Mark II Test- Moderne Ausstattung im Retrolook

Wenn man sich die Olympus Mark II anschaut, kommt ein Gefühl von Nostalgie auf. Das Design erinnert nach wie vor an die 70er und 80er Jahre, dafür hat sich im Inneren aber einiges getan. Die Ausstattung ist modern und umfangreich. Aber wie sieht es mit der Leistung aus? Kann die Micro-Four-Thirds-DSLM auch hinsichtlich der Bildqualität punkten?

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Letzte Aktualisierung am 24.03.2017 um 09:15 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Olympus Mark II im Überblick

Rein optisch unterscheidet sich die Olympus Mark II kaum vom Vorgänger. Das Gehäuse wurde erneut aus Kunststoff erstellt, ein ordentlicher Handgriff fehlt. Dafür ist sowohl die obere wie auch die untere Platte aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und der großflächige Gummiüberzug wirkt sich positiv auf das Handling aus. Gleiches gilt für die Daumenmulde auf der Rückseite. Aber auch die Bedienelemente wurden ordentlich angeordnet und sorgen für eine einfache, komfortable Bedienung.

Zur Ausstattung der Olympus Mark II gehören ansonsten:

  • Ein Touchscreen mit 7,5 Zentimetern Bildschirmdiagonale inklusive Klappfunktion, der ein detailreiches, helles Bild liefert. Mit ca. 1.037.000 Bildpunkten ist die Auflösung auch etwas höher als bei der Konkurrenz.
  • Der größere und hoch auflösende Sucher schaltet sich automatisch ein, sobald man ihn zum Auge führt.
  • Ein 4/3″ CMOS-Sensor mit 17,3 x 13,0 mm liefert immerhin 16,1 Megapixel effektiv.
  • Als Objektiv dient ein Olympus 14-42mm 3.5-5.6 ED EZ Zoom-Objektiv. Dieses arbeitet wunderbar mit dem 5-Achsen-Stabilisator der E-M5 Mark II zusammen, der hingegen nur eine Effektivität von 4 EV erreicht.

Ansonsten zeichnet sich die Olympus Mark II durch einen lautlosen elektronischen Verschluss aus, der kurze Verschlusszeiten von bis zu 1/16.000 Sekunden ermöglicht. Gleichzeitig sind damit Serienbildraten von bis zu 11 Bildern problemlos möglich. Zahlreiche Programmautomatiken sind natürlich ebenfalls integriert und der Auto-Fokus arbeitet erfreulich schnell. Die Gesamtverzögerung liegt mit 0,2 Sekunden jedenfalls im oberen Leistungsbereich. Das macht Lust auf mehr und hebt insgesamt die Erwartungen hinsichtlich der Bildqualität.

Die Bildqualität der Olympus Mark II

Hinsichtlich ihrer Bildqualität schlägt sich die Olympus Mark II , wie erwartet, erstaunlich gut: Mit annähernd 50 Linienpaaren pro Millimeter erreicht der Sensor mit 16 Megapixel einen sehr guten Wert. Leichte Auflösungsunterschiede ergeben sich aber natürlich in Abhängigkeit von der Brennweite. Insgesamt ist die Auflösung im Weitwinkel und bei mittlerer Brennweite bei Offenblende gut, für die höchsten Werte muss hingegen etwas abgeblendet werden. Genauso hält sich der Randabfall in Grenzen – lediglich im Weitwinkel werden nur gerade so 35 Linienpaare erreicht. Ebenso wenig kritisch sind die Verzeichnung und die Randabdunklung. Hier glänz die Olympus Mark II also mit durchweg guten bis sehr guten Ergebnissen.

Aber auch beim Rauschabstand gibt es soweit nichts zu beklagen. Bis ISO 400 sind die Werte gut, bis ISO 3.200 in jedem Fall noch akzeptabel. Ein Farbrauschen tritt erst bei den höchsten ISO-Stufen in Erscheinung. Das Luminanzrauschen wird hingegen bei ISO 6.400 leicht sichtbar. Allerdings überschärft die Olympus Mark II bis ISO 800, bis ISO 3.200  bietet sie dafür noch viele Details und liefert auch bei ISO 6.400 hinnehmbare Ergebnisse. Damit ist sie einigen Konkurrenten auf jeden Fall überlegen. Doch was bedeutet das für das Endergebnis?

Das Fazit zur Olympus Mark II

Insgesamt schlägt sich die Olympus Mark II gerade in Detailfragen sehr, sehr gut. Der Bildstabilisator arbeitet äußerst gut und effizient. Das Qualitätsniveau ist durchweg gut bis sehr gut. Der Auto-Fokus ist schnell und erlaubt damit hohe Bildraten bei Serienaufnahmen. Außerdem erhält man für den Anschaffungspreis jede Menge Ausstattung und zum Teil einzigartige Sonderfunktionen. Insoweit lässt sich kaum etwas bemängeln. Wer wiederum ein bisschen meckern möchte, wird eine messbare Abweichung der tatsächlichen ISO-Empfindlichkeit von der Eingestellten verzeichnen können. Außerdem flimmert das Sucherbild etwas, was allerdings nur empfindliche Personen wirklich merken werden.

Dafür ist das leicht überarbeitete Design sehr gut gelungen. Vor allem das Handling ist genial und die kompakte Olympus Mark II liegt ausgezeichnet in der Hand. Nicht zuletzt auch wegen des großzügigen Überzugs, der ein Abrutschen verhindert. Vielleicht könnte die Detailtreue noch etwas ausgebaut werden. Trotzdem ist die Olympus Mark II nicht zuletzt wegen ihrer Ausstattung auf jeden Fall ihren Kaufpreis wert!

Olympus Mark II mit Objektiv

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