Unterwasserkamera Test 2017

Unterwasserkamera Test 2017: Vier Top-Modelle im Vergleich

Im Unterwasserkamera Test müssen vier erfolgreiche Modelle ihr Können unter Beweis stellen. Und die Anforderungen sind hoch. Eine gute Unterwasserkamera ist nicht nur wasserfest. Sie hält auch einen Sturz oder zum Beispiel Temperaturschwankungen problemlos aus. Vor allem soll sie trotz widriger Bedingungen tolle Fotos schießen und trotzdem kompakt und leicht sein.

Ob die Nikon Coolpix W100, die Olympus TG 870 sowie die IceFox FHD und die Panasonic DMC-FT 5 die Ansprüche erfüllen können, wird sich im Unterwasserkamera Vergleich zeigen. Dabei soll nicht nur auf die Robustheit geachtet werden. Genauso wichtig sind auch die technischen Spezifikationen inklusive der Ausstattung und Bedienung.

360 Grad Kamera Details Bewertung Preis
VTIN Action Kamera Top Preis-/Leistungsverhältnis, 12-Megapixel-Sensor, Full-HD, WiFi, bis 30m wasserdicht, 170° Weitwinkel, inkl. Halterungen & Zubehör Preis
Lumix DMC-FT 5 Sehr hochwertige Unterwasserkamera für kristallklare Fotos, Weitwinkel Objektiv mit 4,6x optischem Zoom, GPS, WiFi, wasserdicht bis 13m Preis
Icefox FHD Preiswerte Actionkamera mit 12 Megapixel, Full HD, 170° Weitwinkel, bis 30m wasserdicht, inkl. Halterungen Preis
Olympus TG-4 Sehr robuste Unterwasserkamera, 16 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, CMOS-Sensor, wasserdicht bis 15m, kälteresistent Preis
Coolpix W100 Einfache Unterwasserkamera, wasserdicht bis 10m, stoßfest bis 1,8 m, in vielen Farben erhältlich, für Kinder geeignet Preis
Olympus TG-870 Sehr robuste Kamera, 16 MP, CMOS-Sensor, 21 mm Weitwinkel, 5-fach Zoom, Full-HD, Wi-Fi Preis

Auf diese Punkte kommt es im Unterwasserkamera Test an

Unterwasserkameras müssen einiges leisten. Vor allem an der Bildqualität zeigt sich, welche Kamera wirklich für tiefe Gewässer geeignet ist. Denn je tiefer man abtaucht, desto weniger Licht steht für die Aufnahmen zur Verfügung. Eine gute Unterwasserkamera braucht deswegen ein lichtstarkes Objektiv.

Andererseits ist so eine Kamera vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Das Gehäuse muss sowohl Wasser standhalten, wie auch Schmutz und erheblichen Temperaturschwankungen. Ist die Verarbeitung nicht solide oder die Qualität schlecht, tritt ansonsten schnell ein Defekt ein. Daneben ist aber auch die Bedienung im Wasser erschwert. Selbst eine günstige Unterwasserkamera muss daher über ein entsprechendes Konzept verfügen. Ob größere Bedientasten oder intelligente Programmautomatik – je leichter, umso besser!

Ansonsten ist natürlich ein Blick auf die Wasserdichtigkeit Pflicht. Sie sollte schon für mindestens 10 Meter gewährleistet sein. Andernfalls würde sich die Kamera auch kaum für den Südseeurlaub eignen. Und im Pool oder Schwimmbad ist die Motivauswahl schließlich sehr gering. Daneben sind ein Videomodus und eine gute Bildstabilisierung wünschenswert. Gerade letzteres erweist sich nicht zuletzt bei einer Vorliebe für Action als sehr nützlich. Immerhin hat die beste Unterwasserkamera keinen Nutzen, wenn die Aufnahmen durchweg verwackelt sind.

Die IceFox FHD

Mit Blick auf die vorgenannten Kriterien soll zunächst die IceFox FHD Unterwasser-Action-Kamera zeigen, was sie leisten kann. Das Leichtgewicht ist aber nicht nur super kompakt. Sie fällt vor allem noch mit einem super günstigen Preis auf.

Das Design der IceFox FHD Unterwasser-Action-Kamera ist schlicht und extrem kompakt. Mit Maßen von ca. 5,9 cm x 2,9 cm x 4,1 cm passt sie bequem in die Hosentasche. Und dank eines Gewichts von gerade einmal 75 Gramm merkt man sie dabei nicht einmal. Trotzdem hinterlässt sie auch in Hinblick auf die Ausstattung einen guten Eindruck.

Sie verfügt über ein 170° A+HD Weitwinkelobjektiv und über einen CMOS-Sensor, der immerhin 12 Megapixel auflöst. Die Auflösung lässt sich wiederum auf bis zu 2 Megapixel schrittweise reduzieren. Sie kann außerdem Videos in FullHD mit 1.080p bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Für Fotoaufnahmen stehen wiederum die Einstellungen Single Shot und Selbstauslöser zur Wahl.

Positiv fallen zum einen die Anschlussmöglichkeiten auf. So verfügt die IceFox FHD über ein integriertes WLAN-Modul. Damit lassen sich Aufnahmen direkt auf einen PC übertragen. Ansonsten kann man dazu aber auch den USB-Anschluss nutzen. Oder man schließt die IceFox FHD Unterwasser-Action-Kamera einfach mit einem HDMI-Kabel an den Fernseher an.

Etwas schwach ist hingegen ihre Ausdauer. Der mitgelieferte Akku bietet für ca. 70 Minuten ausreichend Energie und muss anschließend für ca. 3,5 Stunden geladen werden. Dafür ist das Kunststoffgehäuse mit einer Aluminiumlegierung verstärkt und das Schutzgehäuse aus dem Lieferumfang ermöglicht ein Abtauchen in bis zu 30 Meter Tiefe.

Angebot
Action Cam,icefox® FHD Unterwasserkamera, 12MP, 1080P, Wasserdichte HD Kamera mit 170°...
  • 【Wasserdicht bis zu 30m Tiefe】Dank einer wasserfestenHülle können Sie bis zu 30m unter Wasser tauchen, und sie werdendadurch alle Ihre Abenteuer, lustige Selfies und unglaubliche Video festhalten können.
  • 【FHD qualitative Aufnahmen】12MP Action Cam, 1080P,Full HD Bildschirm, der faszinierende Videos aufzeichnet und wiedergibt, und schöne Bilder machen kann.
  • 【Ultraweitwinkelobjektiv】170° Weitwinkelobjektiv.Das eine schnelle und eine präzise Bewegungserfassung ermöglicht, Ihnen ein breiteres Sichtfeld bietet,und ein breiteres Spektrum der Umgebung einfangen kann.

Letzte Aktualisierung am 20.07.2017 um 22:26 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Leichte Abstriche bei der Bildqualität

Etwas ernüchtern ist hingegen die Bildqualität. Im Unterwasserkamera-Vergleich ist die IceFox FHD Unterwasser-Action-Kamera zwar super schnell einsatzbereit, leider aber zulasten der Aufnahmen. Zwar lässt sich das Motiv gut erkennen, aber gerade bei schnellen actionreichen Szenen erreicht die Bildstabilisation ihre Grenzen. Besonders deutlich wird das auch bei Videoaufnahmen mit 1.080p.

Positiv zu bewerten ist hingegen die Bedienung. Leichter könnte sie nicht sein. Genauso ist sie auch mit einer Hand problemlos möglich. Schließlich ist die IceFox FHD Unterwasser-Action-Kamera besonders vielseitig. Aufgrund des umfassenden Zubehörs, das bereits zum Lieferumfang dazugehört, lässt sie sich bei verschiedensten Aktivitäten einsetzen. Nicht nur beim Schwimmen und Tauchen. Mit der IceFox FHD kann man ebenso tolle Videos beim Radfahren und anderen Aktivitäten aufnehmen. Und natürlich schöne Erinnerungsfotos.

Fazit zur IceFox FHD

Auch wenn man kleinere Abstriche bei der Bildqualität machen muss, die IceFox FHD bietet vor allem ein herausragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Sie ist super günstig, wird dafür mit viel Zubehör geliefert und man kann schnell und einfach Fotos oder Videos mit ihr aufnehmen. Sie ist aber nicht nur eine günstige Unterwasserkamera, sondern auch eine ideale Actionkamera für Einsteiger. Und ein Highlight ist in jedem Fall die Wasserdichtigkeit von bis zu 30 Meter – das hat Potenzial für tolle Aufnahmen!

 


Nikon Coolpix W100: Einsteigermodell für gehobene Ansprüche

Als nächstes soll die Nikon Coolpix W100 vorgestellet werden. Im Vergleich zur IceFox FHD ist die W100 schon etwas teurer. Dafür bietet sie allerdings auch eine umfangreichere Ausstattung und mehr Funktionen. Vor allem eignet sie sich nicht nur für Schnappschüsse, sondern auch für tolle Erinnerungsfotos.

Bereits auf den ersten Blick stellt sich heraus, dass die Nikon Coolpix W100 zwar ebenfalls kompakt und leicht, aber trotzdem nahezu doppelt so lang wie die IceFox FHD ist. Sie verfügt dafür aber auch über einen 1/3,1″ CMOS-Sensor und ein Nikkor-Objektiv mit 30 bis 90 mm Brennweite inklusive dreifach optischen Zoom. Auch das rückwärtige Display ist mit 2,7″ deutlich größer.

Außerdem ist die Nikon Coolpix W100 ohne weiteres Zubehör immerhin bis zu 10 Meter wasserdicht und vor Schmutz und Staub geschützt. Sie hält zudem einen Sturz aus bis zu 1,8 Metern aus, ohne beschädigt zu werden. Schließlich verfügt sie über WLAN und Bluetooth, so dass per SnapBridge sämtliche Aufnahmen auf ein Smartphone oder Tablet übertragen und bei Twitter oder anderen Diensten veröffentlicht werden können.

Für tolle Aufnahme, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen, lasst sich die Lichtempfindlichkeit im Bereich von ISO 125 bis ISO 1.600 einstellen. Daneben verfügt die Nikon Coolpix W100 zusätzlich über verschiedene Motivprogramme, eine Gesichtserkennung sowie über einen Lächeln-Selbstauslöser. Das Selfie-Potenzial ist also enorm. Wer hingegen nicht nur Fotos aufnehmen will, dem steht auch eine Videofunktion für Aufnahmen in FullHD mit 1.080p bei 30 Bildern pro Sekunde zur Verfügung.

Tolle Bilder, kinderleicht zu bedienen

Die Nikon Coolpix W100 punktet allerdings auch mit dem Bedienkonzept. Es ist sehr einfach gestaltet und soll selbst kleinen Kindern ermöglich, schnell und einfach schöne Fotos zu schießen. Da ist sicherlich auch der Bildstabilisator nützlich, auch wenn er elektronisch und nicht optisch ist. So oder so schießt die Nikon Coolpix W100 klasse Fotos und eignet sich definitiv dazu, viele schöne Erinnerungen festzuhalten.

Nikon Coolpix W100 Kamera blau
  • Wasserdicht bis 10 m Tiefe und stoßfest aus bis zu 1,8 Meter Höhe
  • Einfaches Teilen von Fotos dank SnapBridge-Technologie
  • Einstellmenü für Kinder

Letzte Aktualisierung am 20.07.2017 um 22:26 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Nikon Coolpix W100: Tolle wasserdichte Kamera für unterwegs

Insgesamt präsentiert sich die Nikon Coolpix W100 damit als gute wasserdichte Kamera und Alltagsbegleiter. Die Wasserdichtigkeit ist zwar geringer als bei der IceFox FHD. Dafür muss man allerdings auch nicht viel verschiedenes Zubehör tragen. Und 10 Meter reichen immer noch für tolle Fotos beim Schnorcheln.

Daneben ist sie wiederum auch eine vollwertige Kamera und nicht nur für actionreiche Momente gedacht. Sie hat großes Schnappschusspotenzial, sie ist robust und sieht auch noch schick aus. Das macht sie perfekt für den Alltag, ob am Wochenende oder zum Beispiel im Urlaub. Für den etwas höheren Preis bekommt man im Unterwasserkamera Vergleich jedenfalls auch einiges geboten.

 


Unterwasserkamera Test: Die toughe Olympus TG 870

Die Olympus TG 870 gehört zur Tough-Serie des Herstellers und das nicht ohne Grund. Bereits das Design lässt darauf schließen, dass sie vor allem mit Robustheit auftrumpft. Sie hat aber auch technisch einiges zu bieten. Doch ist der Mehrpreis auch gerechtfertigt?

Zumindest hinsichtlich der Ausstattung muss man das in jedem Fall bejahen. Zum einen ist sie von Haus aus sehr gut geschützt. Ohne Zubehör ist sie bereits in bis zu 15 Metern Tiefe wasserdicht. Nutzt man das separate Gehäuse aus dem Zubehör, sind sogar bis zu 45 Meter möglich. Zum anderen kann sie problemlos aus einer Höhe von 2,1 Metern fallen, ohne ernsthaft beschädigt zu werden. Sie hält aber auch eine Belastung von bis zu 100 Kilogramm aus und arbeitet selbst bei -10° Celsius noch einwandfrei.

Darüber hinaus verfügt sie über einen 1/2.3″ CMOS-Sensor mit Backlight-Technologie, der selbst bei geringem Licht top Fotoaufnahmen verspricht. Nicht zuletzt wegen des hybriden Bildstabilisators, der mit fünf Achsen arbeitet. Und dank des Ultraweitwinkel-Objektivs bekommt man auch das gesamte Motiv problemlos auf ein Bild – inklusive Panoramaaufnahmen.

Schließlich verfügt sie über eine Videofunktion, mit der sich Aufnahmen in FullHD mit 1.080p aufnehmen lassen. Und der integrierte Monitor mit 3,0″ im 16:9-Format ist um 180° schwenkbar, so dass einem Selfie aus jeglichem Winkel nichts im Wege steht.

Olympus TG 870: Tolle Fotos, tolle Bedienung

Die Olympus TG 870 punktet allerdings auch in Sachen Bildqualität. Dank der hochwertigen technischen Komponenten lässt die Qualität der Aufnahmen nichts zu wünschen übrig. Das dürfte nicht zuletzt an der ausgeklügelten Bildstabilisation liegen.

Andererseits ist aber auch die Bedienung durchdacht. Die Tasten sind nicht nur etwas größer als gewöhnlich. Daneben verfügt die Olympus TG 870 auch über einen Auslöser auf der Vorderseite – das macht atemberaubende Selfies besonders einfach. Das gilt genauso für insgesamt 21 Aufnahmeprogramme, die für jedes Motiv das Richtige beinhalten. Wer seine Aufnahmen trotzdem noch etwas aufpeppen will, kann wiederum auf 13 unterschiedliche Effektfilter zurückgreifen.

Pluspunkte gibt es allerdings auch für die Konnektivität. WLAN ist bereits integriert. So können Fotos nicht nur direkt auf ein Smartphone oder Tablet übertragen werden. Sie lassen sich direkt mit Freunden per Twitter oder Instagram teilen. Mit der Smartphone-App lässt sich die Olympus TG 870 zudem fernsteuern. Das erhöht die Möglichkeiten für faszinierende Aufnahmen abermals.

Olympus TG-870 Digitalkamera (16 Megapixel, BSI CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, 21 mm...
  • Outdoorkamera: bis 15m wasserdicht, 2,1m stoßfest, 100kg bruchsicher und bis -10°C frostgeschützt
  • Objektiv & Display: 21mm Ultra-Weitwinkelobjektiv & klappbares, hochauflösendes 3 Zoll Display mit 920.000 Bildpunkten Auflösung
  • Technologie (iHS): hochauflösender 16 Megapixel BSI CMOS-Sensor & leistungsstarker True Pic VII Prozessor

Letzte Aktualisierung am 20.07.2017 um 22:33 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Fazit zur Olympus TG 870

Insgesamt betrachtet ist die Olympus TG 870 mit die beste Unterwasserkamera. Im Vergleich zur IceFox FHD und der Nikon Coolpix W100 ist sie zwar deutlich teurer, dafür erhält man aber auch eine hochwertige Kamera. Nicht nur für Unterwasseraufnahmen. Das robuste Design inklusives des wertigen Metallgehäuses macht die Kompakte wahrlich „tough“.

Daneben überzeugt sie aber auch in Sachen Bildqualität. Die Aufnahmen sind durchweg gut bis sehr gut, sogar bei schlechten Lichtverhältnissen. Das macht die Olympus TG 870 zu einem Kauf-Tipp für Abenteuerhungrige und alle, die auch in turbulenten Situationen hohe Ansprüche an eine Kamera stellen. Aber gilt das auch für die Panasonic Lumix DMC-FT5?

 


Panasonic Lumix DMC-FT5 : Der Konkurrent der Olympus

In unserem Unterwasserkamera Überblick lässt sich die Lumix DMC-FT5 von Panasonic am ehesten mit der TG 870 von Olympus vergleichen. Zumindest ähneln sich nicht nur die Designs. Auch der Preis ist ähnlich hoch. Gleiches gilt für die Ausstattung.

Mit Maßen von 10,9 cm x 6,7 cm x 2,9 cm und einem Gewicht von ca. 186 Gramm ist die Panasonic Lumix DMC-FT5  das zweitgrößte Modell. Im Vergleich zur Olympus TG 870 zeigen sich nur geringe Abweichungen hinsichtlich der Robustheit. So kann die Lumix DMC-FT5 einen Sturz aus 2,0 Metern Höhe problemlos überstehen und ist gilt bis zu einer Tiefe von 13 Metern als wasserdichte Kamera. Genauso hält sie Belastungen von bis zu 100 Kilogramm aus.

Aber auch die übrigen Spezifikationen gleichen sich: So verfügt die Panasonic Lumix DMC-FT5 im Unterwasserkamera Vergleich ebenfalls über einen CMOS-Sensor, der Effektiv ca. 16 Megapixel auflöst. Als Objektiv kommt das Leica Vario-Elmar 3,3-5,9/4,9-22,8 mm zum Einsatz. Sie kann ebenso Videos in Full HD mit 1.080p aufnehmen und erreicht dabei immerhin 50 Bilder pro Sekunde, was sehr gut ist.

Ein optischer Bildsensor versteht sich von selbst. Außerdem verfügt die DMC-FT5 über einen Autofokus, der mit 23 Punkten arbeitet. Besonders im Weitwinkel arbeitet er schön schnell und garantiert so tolle Schnappschüsse. Daneben ist natürlich auch eine Wifi-Funktion, aber auch ein GPS-Modul inklusive Barometer und Höhenmesser integriert.

Top Bildqualität, aber zu kleine Tasten

Wie die technischen Details bereits vermuten lassen, muss sich die Panasonic Lumix DMC-FT5 in Sachen Bildqualität nicht verstecken. Sie schießt detailreiche, scharfe Fotos, auch bei bewegten Motiven. Damit zeigt sich einmal mehr, wie sehr sich eine ordentliche Bildstabilisation und ein schneller Autofokus auf die Aufnahmen auswirken. Aber auch mit den 30 unterschiedlichen Aufnahmeprogrammen und Effekten kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Lediglich die Bedienung kann nicht vollständig überzeugen. Leider sind bei der Panasonic Lumix DMC-FT5 die Bedientasten etwas zu klein geraten. Mit Handschuhen und immer dann, wenn es schnell gehen muss, kann es etwas fummelig werden. Genauso vermisst man eine Makro-Funktion. Die Lumix DMC-FT5 benötigt einen Abstand von mindestens 30 Zentimetern, um Fotos machen zu können. Etwas Optimierungspotenzial ist also noch vorhanden.

Panasonic LUMIX DMC-FT5EG9-D Outdoor Kamera (3 Zoll LCD-Display, LEICA Weitwinkel Objektiv mit 4,6x...
  • 16,1 Megapixel-MOS-Sensor
  • Leica DC Vario-Elmar 3,3-5,9/28-128mm mit 4,6-fach opt. Zoom
  • (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display

Letzte Aktualisierung am 20.07.2017 um 21:55 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Fazit zur Panasonic Lumix DMC-FT5

Dennoch gilt auch für die Panasonic Lumix DMC-FT5, dass sie wohl mit eine der besten Unterwasserkamera ist. Immerhin verfügt sie über ein GPS-Moduls, das allen drei Konkurrenten fehlt. Da fallen auch die etwas kleinen Tasten nicht ins Gewicht.

Unterwasserkamera Test: 4 Modelle und für jeden die richtige Kamera

Zusammengefasst zeigt unser Unterwasserkamera Überblick vor allem eines: Es ist für jeden Geschmack das richtige Modell verfügbar. Aber auch für jeden Geldbeutel. Wer eine günstige Unterwasserkamera sucht, um ab und an ein paar Schnappschüsse oder actionreiche Videoclips aufzunehmen, ist mit der IceFox FHD Unterwasser-Action-Kamera gut beraten. Für wenig Geld bekommt man viel Zubehör. Dadurch bieten sich viele Aufnahmemöglichkeiten. Sie eignet sich daher für Anfänger, insbesondere wegen ihres Preis-/Leistungsverhältnisses.

Wer auch auf die Bildqualität wert legt, sollte wiederum zur Nikon Coolpix W100 greifen. Der Aufpreis wird nicht nur mit einer besseren Ausstattung, sondern auch mit besseren Aufnahmen belohnt. Dabei muss man nicht einmal auf ein kompaktes Design verzichten. Die Nikon Coolpix W100 ist daher auch eine gute Unterwasserkamera, nicht nur für Einsteiger.

Die etwas teureren Unterwasserkameras kommen jedoch von Olympus und Panasonic. Die Olympus TG 870 beweist sich im Unterwasserkamera Vergleich nicht nur mit ihrer Robustheit. Auch die Ausstattung ist umfangreich. Ob Olympus TG 870 oder Panasonic Lumix DMC-FT5, für den höheren Preis bekommt man ebenso eine deutlich höhere Qualität. Um sich zwischen beiden zu entscheiden, muss man allerdings genau abwägen. Während die Panasonic über GPS verfügt, hat die Olympus eine Makro-Funktion. Ob man letztere bei actionreichen Motiven wirklich benötigt, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden.

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