Olympus TG 4 Test

Olympus TG 4 – Toughe Outdookamera mit Top-Ausstattung

Die Olympus TG 4 ist hart im Nehmen. Ob unter Wasser, bei bitterkalten Temperaturen oder noch im Sturzflug, diese robuste Digitalkamera zeigt vor allem im Outdoorbereich ihre Stärken. Dem nicht genug bietet die Olympus TG 4 viele interessante Extras. Im Unterwasserkamera-Vergleich mit anderen Outdoorkameras, kann die Olympus TG 4 durchaus punkten.

Olympus TG-4 Digitalkamera (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, CMOS-Sensor, GPS, wasserdicht bis 15 m,...
  • Outdoorkamera: bis 15m wasserdicht, aus bis zu 2m stoßfest, 100kg bruchsicher und bis -10°C frostgeschützt
  • Objektiv & Display: lichtstarkes F2,0 Hochgeschwindigkeits-Objektiv (4fach Zoom) & kratzfestes und hochauflösendes 3 Zoll Display
  • Technologie (iHS): hochempfindlicher 16 Megapixel CMOS-Sensor & extrem schneller True Pic VI Prozessor mit Live Composite & RAW Modus

Letzte Aktualisierung am 20.07.2017 um 22:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die technischen Details der Olympus TG 4

Die Olympus TG 4 setzt die Tradition der Tough-Serie fort und ist für den Outdooreinsatz bestens gerüstet. Sie ist wasserfest bei bis zu 15 Meter Tiefe, arbeitet bei bis zu -10° C zuverlässig und kann problemlos aus einer Höhe von maximal 2,1 Meter stürzen. Außerdem ist sie äußerst belastbar: Bei bis zu 100 Kilogramm Last gilt die Olympus TG 4 als bruchsicher.

Aber auch die übrigen Spezifikationen dieser Outdoorkamera können sich sehen lassen:

  • Der 1 / 2.3″ CMOS-Bildsensor mit RGB-Filter liefert effektiv bis zu 16 Megapixel.
  • Das Objekt mit 25 bis 110 mm Brennweite bietet einen vierfach-optischen Zoom im Weitwinkel. Kombiniert mit dem Digitalzoom wird ein Vergrößerungsfaktor von 16 erreicht.
  • Als Display dient ein LCD mit 3″ im Format 3:2. Die Auflösung beträgt 460.000 Bildpunkte – für eine Outdoorkamera auf jeden Fall ausreichend. Eine Touchfunktion ist allerdings nicht integriert, was letztlich auch an der stabilen Schutztafel liegt.

Zusätzlich bietet die Olympus TG 4 noch ein paar Highlights:

  • Die Outdoorkamera verfügt nicht nur über ein WLAN-Modul. Auch GPS, ein elektronischer Kompass und ein Manometer sind integriert!
  • Dank Tap-Control lassen sich verschiedene Einstellungen mit einem Klopfen auf den Gehäuserand setzen. Das macht unter anderem die Bedienung mit Handschuhen einfacher.
  • Ferner lassen sich mit ihr auch Aufnahmen im RAW-Format erstellen. Ein seltenes Feature für eine Outdoorkamera.
  • Natürlich darf auch eine Videofunktion nicht fehlen – mit 1080p Full HD-Qualität und Zeitrafferoption.
  • Außerdem stehen 19 Automatik- und 5 Unterwasserprogramme zur Verfügung, um wirklich jede Szene perfekt einfangen zu können.

Schließlich ist auch das Design nicht zu verachten. Einerseits wirkt es schlicht, wenn auch gewisse Akzente gesetzt worden. Andererseits ist es sehr funktional: Die Maße sind kompakt und mit einem Gewicht von unter 250 g inklusive Akku ist die Olympus TG 4 gleichzeitig sehr leicht. Aber was leistet die Outdoorkamera?

Outdoorkamera Test: Das leistet die Olympus TG 4

Natürlich darf man nicht vergessen, dass mit einer Outdoorkamera immer auch ein Kompromiss verbunden ist. Aufgrund der äußerst robusten Bauweise ist mit gewissen Abstrichen bei der Bildqualität zu rechnen. Aber auch mit dieser Erwartungshaltung kann die Olympus TG 4 punkten.

Während der Sensor mit einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 6.400 aufwartet, ist die Bildqualität vor allem im Bereich von ISO 100 bis ISO 400 sehr gut. Das Bildrauschen ist äußerst dezent, die Auflösung auch mit Offenblende im mittleren bis zum Weitwinkelbereich sehr hoch. Allerdings fällt die Bildschärfe zu den Rändern hin etwas ab und im JPEG-Format wird die Nachschärfung sichtbar. Letzteres lässt sich im RAW-Format problemlos vermeiden. Dennoch zeigen sich Schwächen ab ISO 800: Das Bildrauschen nimmt deutlich zu, die Bildschärfe leidet merklich. Immerhin leistet der integrierte Bildstabilisator sehr gute Arbeit.

Ein klarer Pluspunkt ist die Reaktionsgeschwindigkeit. Die Olympus TG 4 ist nicht nur innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit. Der Auto-Fokus fokussiert in 0,1 Sekunden und es können immerhin bis zu 5 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Bei Videoaufnahmen werden immerhin solide 50 Bilder pro Sekunde erreicht. Darunter leidet allerdings die Auflösung: Sie wird auf bis zu 3 Megapixel reduziert. Außerdem ist der optische Zoom in Videos hörbar.

Die Olympus TG 4 im Digitalkameravergleich: Tough!

Es zeigt sich vor allem eins: Die Tough-Serie hat ihren Namen nicht ohne Grund. Die Olympus TG 4 ist solide verarbeitet und daher außerordentlich robust. Die Bildqualität ist für eine Outdoorkamera vergleichsweise gut bis sehr gut. Gleichzeitig sammelt sie einige Pluspunkte hinsichtlich der Ausstattung. Nicht zuletzt auch wegen des verfügbaren RAW-Formats. Auch wenn sie preislich etwas über dem Durchschnitt liegt, ist die Olympus TG 4 ein echter Allrounder, vor allem unter erschwerten Bedingungen.

Die Olympus TG 4 in rot

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